Samstag, 20. Juli 2013

Elternzeit

Für mich ein ganz schwieriges Thema. Zum einen, weil ich andere gute Erfahrungen gemacht habe, die Elternzeit nicht mit einschließen. Zum anderen, weil ich Elternzeit für ein makaberes Instrument von Schwarz-Gelb halte, um Frauen in fiktive Rollenbilder zu drängen.

Zu Anfang möchte ich ganz klar betonen, dass ich finde, jeder sollte sein Familienleben genau so organisieren können, wie er es für richtig hält. Und ich finde Mütter und Väter dürften nicht unterschiedlich behandelt werden - gesellschaftlich, im Arbeitsleben und in der Familie.
Ich weiß zudem auch, dass nicht jeder so tickt, wie ich und auch nicht jeder so stur, unverblümt und leistungswillig ist, wie ich.

Meine kritische Haltung gegenüber der Elternzeit setzt sich aus verschiedenen Aspekten zusammen.
1. Tradition der arbeitenden Mütter
Wie schon öfters erwähnt, stamme ich aus einer klassischen Arbeiterfamilie, in der immer alle Frauen auch mit Babys voll arbeiten mussten. Es ging ums Geld, denn die Männer in der Familie haben zwar regulär gearbeitet, aber der Ausbildungsstand lies leider kein Einkommen zu, von dem man eine Familie ernähren kann. Das war in den 60igern so. Das war in den 80igern so. Es wurde gearbeitet, um Leben zu können, nicht um nach Thailand in den Urlaub fliegen zu können.
Daher rührt mein Leistungswille. Von nix kommt nix. Ich habe bereits mit 14 gearbeitet, Sprachreisen selber finanziert, mein Studium (bis auf die damals 150Euro Kindergeld) komplett selber finanziert, die weitere Ausbildung bis jetzt auch. Das hat mich sehr geprägt. Ich finde es aber eine sehr gute Sache. Ich unterstelle auch anderen nicht, sie wären faul. Aber ein gewisses Maß an Tatendrang und Improvisationsfähigkeit sollte man entwickeln bevor man 25 Jahre ist. 

2. PhD mit Kind in der Schweiz. 
Ich bin offiziell Auszubildende, bekam hier auch ein dementsprechendes Gehalt. Es liegt 100 Franken über dem absoluten Existenzminimum der Schweiz. Mein Mann genauso. Als Einzelperson kann man davon wunderbar leben, sofern man nicht 5x im Jahr in Urlaub fahren will. Dann kam das Kind. Keiner von uns wollte den PhD beenden. Also Weiterarbeiten zu 100%. Teilzeit gibt's in meinem Fach nicht und hätte keiner unserer Chefs gebilligt. Zugegeben, die Vollzeitkita wird uns zu einem sehr großen Teil bezuschusst vom Kanton. Im Gegenzug arbeiten wir so viel wie möglich, so gut wie möglich, um so schnell wie möglich den Abschluss zu machen. In der ganzen Zeit hatten wir nur für 5 Monate 2 Gehälter. Ansonsten hat immer einer ohne Vertrag gearbeitet. Die Oma hat dann ein Jahr lang 300 Euro im Monat bezuschusst, als Kredit. 
Es ist knapp, wie haben gespart und die Monate ohne Vertrag zehren das Ersparte sofort wieder auf. Ja das ist so. Wir hungern nicht, aber wir sparen eisern. Wir bekommen bis auf die Kita keine weitere Bezuschussung.
In der CH gibt es keine Elternzeit. Die Tochter kam mit 3,5 Monaten in die Kita. Es hat ihr nicht geschadet. Es hat uns nicht geschadet. Ich würde es sofort und immer wieder so machen. Ich kenne es auch nicht anders. Ich bin genauso aufgewachsen. Wir als Familie tragen die Konsequenzen, die diese Entscheidung haben mag. Wer sich anders entscheidet muss andere Konsequenzen tragen. 

Die ersten Wochen wieder im Labor waren anstrengend. Es braucht Zeit bis sich die Familie eingespielt hat, die muss man jedem auch zugestehen. Meine Chefin wollte das nicht, ich musste das vehement einfordern. Wir haben uns dann im Streit darauf geeinigt, dass sie den Mund halten soll, so lange ich gute Ergebnisse bringe. Ich weiß, dass es schwierig sein kann sich mit dem Arbeitgeber auseinander zu setzten. Da kommt aber keiner drum herum. Die Situation ändert sich nunmal und man muss von beiden Seiten einen Kompromiss aushandeln. Wer gute Arbeit leistet, hat auch ein gutes Argument.
Am Ende muss ich sagen, Vollzeitarbeit und Kind liessen sich sehr gut kombinieren. Als Hilfe hatten wir ausschliesslich die Kita. Das ging. Es ist viel Arbeit, es ist anstrengend, aber gut machbar. Auch jetzt hochschwanger und alleinerziehend mit Hochdruck zu arbeiten funktioniert erstaunlich gut. 

Wenn alle Beteiligten als Team gut zusammen funktionieren. Das ist aber die absolut wichtigste Grundvoraussetzung überhaupt. Der Plan funktioniert nur, wenn alle mitspielen. 

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man mit Kindern finanziell immer draufzahlt, mal mehr mal weniger. Wenn ich aber die nächsten 30 Jahre arbeite, kommt das wahrscheinlich wieder rein.

Ich sehe also für mich keinen Grund, eine Elternzeit in Anspruch zu nehmen. 

3. Der Partner.
Vor Hochzeit und Kind haben wir ganz klar vereinbart, dass nichts wichtiger ist, als die Familie. Egal wer wann wieviel Geld verdient, kein Job ist wichtiger, keine langfristige Perspektive ist wichtiger, als die des anderen. Augenhöhe oder gar nicht. Hab ich ganz deutlich so gesagt, hat er abgenickt. Ist im Moment, so lange wir so wenig persönlichen Freiraum haben, nicht verhandelbar. Wir machen nicht 50/50. Wenn einer für ein paar Wochen mehr arbeiten muss, hält der andere den Rücken frei. Ich achte penibel darauf, dass sich da nichts einspielt, mit dem ich nicht dauerhaft leben möchte. Er tut das auch. Haushalt wird tatsächlich gerecht geteilt, steht aber auf der Prioritätenliste ganz weit unten. Saubere Fenster sind mir sowas von Wurscht, Hauptsache der Kühlschrank ist voll und jeder findet was sauberes zum Anziehen. Marke 'Kurz und Knackig'. 
Abends (also nach der Kita) ist für alle zusammen Familienzeit. Auch nicht verhandelbar. 
Wir sind beide tatsächlich der Meinung, dass weder die familiären Sorgen, noch die finanzielle Last auf eine Person geschoben werden darf. Im Gegenteil, je gleichmäßiger das verteilt ist, desto besser für alle. Dafür hat aber auch jeder das gleiche Recht auf die familiäre Freude. 
Ich würde meinem Mann niemals etwas, das mit den Kind zu tun hat, aus der Hand nehmen, weil er es anders macht. Er hat auch selbstständig in der neuen Wohnung entschieden, wo was steht, welche Lampe wohin kommt etc. Er fragte, ob ich spezielle Wünsche hätte, ich hab Vorschläge gemacht. Letztlich hat er entschieden. Hab ich gar kein Problem mit. Das Ergebnis ist gut geworden. Genauso hatte ich die Wohnung ausgesucht, nach Kriterien, die wir vorher besprochen hatten. Er hat den Vertrag mitunterzeichnet, ohne die Wohnung je gesehen zu haben. Das zum Beispiel eines guten Teams.

4. Die Gesellschaft
Ich bin durch recht gnadenlose Erfahrungen zu dem Schluss gekommen, dass mich nicht interessiert, was andere sagen. Kommt mir einer blöd, wird er von der Freundesliste gestrichen. Enge Freunde dürfen mir gerne etwas sagen, auch die Familie im weiteren Sinne. So lange jedenfalls, wie sie akzeptieren, dass ich es doch anders mache, wenn ich will. Falls sie das nicht akzeptieren gibt's ne Auszeit. Sendepause. Sehr hilfreiches Mittel, erfordert etwas Mut, aber löst schwammige Konformitätsprobleme sehr effektiv. Auch hier gilt. Ich habe so entschieden und lebe mit den Konsequenzen, wer's anders macht muss mit anderen Konsequenzen leben.

5. Mein Kind und ich.
Meine Töchter sind die wunderbarsten kleine Mädchen, die diese Welt je gesehen hat. Sie werden wunderbare junge Frauen werden. Nicht weil ich sie dazu mache, sondern weil sie so sind. Sie wurden und werden schon mit den besten Eigenschaften geboren. Meine Aufgabe ist es, ihnen den Freiraum zu lassen, diese auszuleben und weiterzuentwickeln. Ich bin immer erstaunt, was die Große alles kann. Nicht auf Anhieb, aber es muss immer die Rutsche für die großen Kinder sein. Da gibt es 1000 Beispiele. Sie darf auch immer alles ausprobieren. Ich achte darauf, dass sie sich nicht verletzt. Mehr nicht. Scheitert sie an etwas tröste ich sie zur Not. Meist ermutige ich sie es noch einmal zu versuchen. Auch wenn's das schlimmste Geheule gibt. Oft sage ich inzwischen 'das kannst du selber'. Dann trotzt sie und macht es halt selber, sobald sie sich beruhigt hat. Ich sage niemals nein, wenn sie Kuscheln will. Ich spiele viel mit ihr. Ich diskutiere nicht mit ihr. Das mag später kommen. 
Meine Tochter weiß, wie sehr ich sie liebe. Und sie weiß, dass sie manchmal ihre Bedürfnisse hinten anstellen muss. Das erzeugt viel Geschrei. Ist aber so. Papa tut sich da mit dem Konsequentsein etwas schwerer.
Meine Mutter sagte immer: Kinder muss man nicht ziehen, die wachsen von selber. Leuchtet mir ein.

6. Elternzeit
In 4 Wochen komme ich nach Deutschland. In 6 Wochen kommt das Baby. Ich werde keinen Anspruch auf Elterngeld oder Mutterschutzzulagen haben. Darum haben wir Kitaplätze für alle organisiert. Damit fällt auch die Herdprämie weg. Als einzigstes könnte ich Sozialhilfe beantragen. Da der Mann arbeitet, würde ich eh nix bekommen. Ich könnte auch zu Hause bleiben. Das würde so knapp hinkommen. Will ich aber nicht. Passt nicht zu mir, ist nicht mein Ding. Ich find's zu langweilig nur mit Baby daheim. Und ich will auch nicht nur andere Mütter als Gesprächspartner. Das passt einfach nicht zu mir persönlich. Das bin ich nicht. Ich habe bereits angefangen mich zu bewerben für Februar 2014. Ich habe bereits Angebote erhalten, vorläufige. Ich bin zuversichtlich, dass ich doch irgendetwas finde. Auch dank meiner guten Ausbildung, die ich mir selbst erarbeitet habe. Ich habe in den letzten 10 Jahren gearbeitet, wie ein Tier, lange Jahre mit 70-80 Stunden die Woche. Meine guten Abschlüsse sind mein Verdienst. Darum bekomme ich jetzt die Angebote. Dabei hat mir niemand geholfen, nicht bei Hausaufgaben, nicht beim Lernen, nicht beim Schreiben meiner Abschlussarbeit.
Ich habe daraus eines gelernt: Ich brauche niemandem mehr zu beweisen, dass ich es kann. Ich war nie ehrgeizig, im Sinne, dass ich Prestige oder Kohle wollte. Ich hab einfach gemacht, was mir Spaß machte. Ich weiß nun was wieviel Zeit und Energie kostet. Das habe ich potentiellen Arbeitgebern auch so gesagt. Ich hab da bereits klare Ansagen gemacht, was ich an Zeitaufwand, Engagement und Gehalt an Ansprüchen habe. Ich habe sehr positive Antworten darauf erhalten. 
Klare Forderungen, klare Ansagen von beiden Seiten führen zu einem klaren Deal.
Das Elterngeld stellt für mich eine Art gesellschaftliche Legimitation dar, v.a. Frauen einen Muttermythos aufzulegen. Unter dem Deckmantel: Es geht um das Wohl des Kindes und die Mutter hat ja finanzielle und rechtliche Absicherung werden die Mütter fast gezwungen, dieses Angebot anzunehmen. Denn wer würde sich nicht die Zeit nehmen fürs Kind, wenn er ein Rund-um-Sorglos-Packet bekommt? Ich würde das nicht tun. Und offenbar 80% der Väter auch nicht. Ich lehne das Elterngeld prinzipiell ab, als Fördermittel für Familien, so lange es nicht für beide Elternteile gleich verpflichtend ist. Nur in diesem Falle müsste die Wirtschaft darauf reagieren. SO wie es jetzt ist, bleibt alles beim Alten und wird noch schlimmer, denn die meisten Frauen befürchten Nachteile nach der Elternzeit. Sie sind also weder frei, noch können sie wirklich frei wählen. Es ist keine wirkliche Entscheidung, eher ein verfranzter Kompromiss und zieht darum vielfältigere und unklare Konsequenzen nach sich. Das gefällt mir überhaupt nicht.

7. Forderungen
Das Lied von den Konsequenzen könnte ich den ganzen Tag lang singen. Ich kenne genug Menschen, die genau darum keine Entscheidungen treffen und vieles vor sich herschieben. Ist Zeitverschwendung. Auch das hab ich mühsam gelernt.
Erwachsensein, eine Familie haben, Geld zu verdienen, Entscheidungen zu treffen - all das ist nicht leicht. Aber es nimmt einem keiner ab. Und wenn ich grad schon beim Anpacken bin, kann ich auch gleich Forderungen stellen. Z.B. an Arbeitgeber, Väter und Mütter gleich zu bandeln. Und an die Gesellschaft und die Politik, mir meine Entscheidungsfreiheit zu lassen, so lange ich meine Aufgaben sehr gut erfülle. 

Nun, das ist ein langer Post geworden. Das ist auch kein einfaches Thema. Ich bin so, wie ich bin und habe mir durch meine Erfahrung und grundsätzliche Überlegungen meine Meinung gebildet. Ich persönlich lebe sehr gut damit. Bisher. 
Vieles Verbessert sich in unserer Gesellschaft, langsam zwar, aber stetig. Es gilt weiterhin erhobenen Hauptes voranzugehen und weitere Verbesserungen durchzusetzen.

Kommentare:

  1. Ich muss gestehen, meine Beobachtungen decken sich nicht so ganz mit deinen.
    Ich habe Physik studiert (ohne einen PhD hinten dran) und habe jetzt mit 30 zwei Kinder. Nebenbei haben wir inzwischen ein Haus gebaut, Kredit hinten dran, etc.

    Sowohl für Kind1 habe ich 1 Jahr Elternzeit genommen, als auch für Kind2 (befinde ich mich grad am Ende der Elternzeit). Seitens meines Arbeitgebers gab es keinerlei Probleme. Zwischen Kind1 und Kind2 habe ich sogar die Leitung meiner Abteilung übernommen. Entsprechend halte ich auch jetzt den Kontakt und Überblick zu meinen Leuten und bin natürlich bei Fragen/ Problemen/ Stellenbesetzungen etc... ansprechbar. Mein Mann nimmt natürlich auch Elternzeit - ich bin zu dem Zeitpunkt schon wieder arbeiten. Seine Elternzeit haben wir etwas flexibel angepasst an unsere Betreuungsituation. Es gibt bei uns eine Menge Kinderkrippen, aber nicht unbedingt zum Wunschzeitpunkt und auch nur extrem wenige für Kinder unter einem Jahr. Unser zweites Kind hat daher erst einen Platz mit 15 Monaten bekommen. Und auch das wissen wir erst seit kurzem. Vorher hing vieles in der Schwebe. Um da nicht immer wieder Anträge ändern zu müssen wurde mit der Elternzeit meines Mannes abgewartet, bis wir Klarheit haben, bis wann er nehmen sollte

    Mein Mann (ebenso Physiker, 31 Jahre) hätte auch mit Begeisterung mehr Elternzeit genommen. Das wäre in seinem Unternehmen auch überhaupt kein Problem. 80% seiner männlichen Kollegen sind junge Väter, alle davon haben Elternzeit genommen. Viele auch ein halbes Jahr und länger.

    Für uns ist das Elterngeld eine Möglichkeit, ohne finanzielle Sorgen für unsere Kinder da zu sein und nicht auf Biegen und Brechen in Vollzeit zwischen Arbeit-Kita-zuHause hin- und herzupendeln.

    Aber ich muss auch gestehen, auch in unserem Arbeitsleben ging es uns nie um Leistung um jeden Preis. Unsere Arbeit macht Spaß, aber sie ist nicht der Lebensinhalt. Wir bleiben auch mal länger aber trotzdem bleiben wir in der Regel bei unseren 40h-Wochen. Arbeit ist für uns dazu da, einen angenehmes Leben zu finanzieren. Mehr brauchen wir nicht. Mehr arbeiten wir dann aber auch nicht. Dazu ist der Rest des Lebens neben der Arbeit viel zu schön.

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  2. Hallo Ela.
    Deine Antwort ist interessant, weil sie viele Rechtfertigungen enthält, obwohl danach gar nicht gefragt wurde. Mir ist auch nicht so ganz klar, in was sich deine 'Erfahrungen' nicht mit meinen decken. Du sprichst da so vieles an.
    Ich gehe dabei nun mal auf nur einen Absatz ein: 'Für uns ist das Elterngeld...'
    Das freut mich ungemein für dich. Ehrlich. Du implizierst aber, dass Frauen, die keine Elternzeit beanspruchen (vlt. auch gar nicht können in anderen Ländern) eben auf Biegen und Brechen versuchen müssen alles unter einen Hut zu bekommen. Und das Biegen und Brechen stört mich. Zum einen hat niemand gesagt, dass man je nach Beruf nicht auch wunderbar Teilzeit arbeiten kann, wenn man das wünscht. Außerdem ist eben meine Erfahrung, dass da gar nix biegt und bricht. Zum anderen heißt das, dass Eltern, die (voll) arbeiten nicht in der ersten Zeit für die Kinder da sind. Das gilt dann auch laut Statistik des Bundes für über 80% der Vollzeit arbeitenden Väter.
    Es ist eben genau deine Antwort, die einer gut ausgebildeten, arbeitenden Frau mit Kindern mit ebenfalls gut ausgebildeten arbeitenden Mann, mit Häuschen etc. Wer nicht das Rundum-Sorglos-Paket wählt (wählen kann) fügt dem Kind unter Umständen irgendwelchen Schaden zu. Es ist eine unterschwellige Aussage, die aus hypothetischen Überlegungen erfolgt. Meine Erfahrung sagt mir etwas anderes. Und ich nehme an, genau das hat dich zu einer derart ausführlichen Antwort bewogen.
    Ich sage nicht, dass das Elterngeld nicht auch die Situation in vielen Familien erst einmal entspannt. Ich sage, dass es schlecht gemacht ist und dass die Elternzeit eben auch viele Konflikte nach sich ziehen kann.
    Mir weht zudem ein anderer Wind um die Nase, weil ich sage 'ich will kein Elterngeld'. Warum ich das sage interessiert zunächst niemanden. Darum hab ich dieses Post geschrieben. Dass ich es sage wird flächendeckend als Affront verstanden. Das missfällt mir sehr. Und ich verstehe auch nicht, warum man mir meine Meinung da nicht einfach lassen mag. Ich gehe weder damit hausieren, noch greife ich Menschen an, die es anders sehen.

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